Personalrekurskommission vertuscht Mobbing

Der neuste Entscheid der Personalrekurskommission vom 27.1.2009 gegen Lehrer H. ist in seiner Einseitigkeit kaum noch zu überbieten. Dr. Christoph Meyer, lic. iur. Antonina Stoll und Gregor Stebler sind einstimmig der Meinung, die rechtswidrige Kündigung gegen Lehrer H. sei korrekt abgelaufen. Es sei eine “schwere Pflichtverletzung”, dass Lehrer H. sich nicht von IV-Psychiater Dr. Daniel Fasnacht habe untersuchen lassen. Eine “unabhängige psychiatrische Begutachtung” sei zur “rechtsgenüglichen Abklärung der Arbeitsunfähigkeit” unabdingbar. Dabei verkennt die PRK leider, dass Lehrer H. gar nie an “Arbeitsunfähigkeit” litt, sondern seit bald drei Jahren einer massiven Mobbing-Kampagne ausgesetzt ist, die bei einem psychisch labilen Mobbing-Opfer schon längst eine “Arbeitsunfähigkeit” ausgelöst hätte. Offensichtlich ist Lehrer H. psychisch derart robust, dass er dem arglistigen Behördenfilz immer noch genügend Widerstand entgegenzusetzen vermag. Dass die angeblich “unabhängige” Personalrekurskommission in ihrem Entscheid vorsätzlich sämtliche Beweismittel des Lehrers ignoriert und totschweigt, ist offensichtlich systembedingt. Die PRK ist im Besitz einer Tonbandaufnahme, die klar beweist, dass der angeblich ”unabhängige” Notfallpsychiater Dr. Markus Spieler den ehrlichen Lehrer etwa zwei Stunden lang mit grenzüberschreitenden Fragen in die Aggression treiben wollte. Obwohl Lehrer H. im Gespräch mit Dr. Spieler immer ruhig und korrekt blieb und sich klar von den Gewaltphantasien seiner Chefin Gaby Jenö distanzierte, unterstellte der “unabhängige” Notfallpsychiater in seinem Bericht an die Basler Staatsanwaltschaft, Lehrer H. habe sich mit dem Amok-Läufer Günther Tschanun “identifiziert”. Dass genau das Gegenteil der Fall ist, dokumentiert der zufällig entstandene Mitschnitt des Gesprächs eindrücklich. Die Tatsache, dass die Personalrekurskommission das brisante Tondokument in ihrem Entscheid aber nicht einmal erwähnt, ist besonders aufschlussreich. Viel lieber stützt sich die PRK auf die zweifelhaften Angaben des Stv. Kantonsarztes Dr. Eric Odenheimer der anlässlich seiner ”vertrauensärztlichen Untersuchung” bei Lehrer H. zwar keine Krankheit diagnostizieren konnte, aber systembedingt zum Schluss kam, dass “eine unabhängige psychiatrische Begutachtung zur rechtsgenüglichen Abklärung der Arbeitsfähigkeit unabdingbar” sei. Dass sich Odenheimers Feststellung allerdings nur auf den Bericht des zweifelhaften Notfallpsychiaters Dr. Markus Spieler stützt, der die glaubwürdigen Mobbing-Erlebnisse von Lehrer H. kurzerhand zu einem “Verfolgungswahn” und einer “Anpassungsstörung” uminterpretiert hatte, macht die “Diagnose” des Kantonsarztes auch nicht unbedingt glaubwürdiger. Das zufällig mitgeschnittene Tondokument beweist allerdings eindeutig, dass der sog. Notfall-Psychiater Lehrer H. mit allen Mitteln zu einem Eintritt in eine psychiatrische Klinik drängen wollte. Dass das Verwaltungsgericht darin keine Verschwörung und kein Mobbing erkennen will und die Strafverfolgungsbehörde sich beharrlich weigert, Anklage gegen die in den Mobbing-Filz verwickelten Personen zu erheben, zeigt wie der angebliche Rechtsstaat in Basel-Stadt funktioniert. Offensichtlich existiert die Gewaltenteilung nur in der Theorie!

http://behoerdenmobbing.blogspot.com/2008/07/dr-med-markus-spieler-notfallpsychiater.html

5 Responses to “Personalrekurskommission vertuscht Mobbing”

  1. Wilhelm Tell says:

    Dass die Personalrekurskommission die Übergriffe dieses Psychiaters nicht einmal erwähnt, erscheint mir besonders verdächtig. Ich kann kaum glauben, dass der Behördenfilz derart engmaschig gestrickt ist. Wenn das Verwaltungsgericht das Tondokument ebenfalls ignoriert, ist Basel-Stadt definitiv kein Rechtsstaat mehr. Ich empfehle Lehrer H., das Tondokument dem Schweizer Fernsehen zu schicken.

  2. beobachter says:

    Die Personalrekurskommission ist eine Kommission, die zu beurteilen hat, ob ein Mitarbeiter weiterhin beim Kanton Basel-Stadt arbeiten darf, oder nicht. Oberstes Kriterium dabei ist die Loyalität zu seinen Vorgesetzten. Das heisst, der Mitarbeiter muss ohne Gewissensbisse auch vorsätzlich lügen, verleumden und denunzieren können. Dass dies unterdessen sogar von den Lehrpersonen erwartet wird, ist besonders pervers. Es scheint, dass auch die Lehrkräfte in den letzten Jahren subtil in den Machtapparat der Regierungen integriert werden sollen. Plötzlich wird auch klar, welche Bedeutung der Ausdruck “Integration” in Wirklichkeit hat. Auf diese Weise wird die Zweiklassengesellschaft kontinuierlich ausgebaut. Es sind die Klasse der Untertanen und die Klasse der Mächtigen. Diese Entwicklung ist global zu beobachten. Lehrer H. ist offensichtlich nicht bereit, sich von der Regierung instrumentalisieren zu lassen. Ich wünsche ihm viel Kraft auf seinem Weg!

  3. staatsbürgerin says:

    Mit der europäischen Bildungsreform, auch Bologna-Modell genannt, werden die Europäer gezwungen, sich der USA anzupassen. Mit anderen Worten, das Bildungssystem wird nach unten angepasst. Vor allem in der Volksschule soll den Kindern nicht mehr selbständiges Denken beigebracht werden, sondern autoritätsgläubiges Verhalten. Natürlich werden die wahren Absichten der Bildungsbürokraten nicht offen kommuniziert. Wer genügend Geld hat, wird seine Kinder sicher nicht mehr auf die Volkschule schicken. Das neue Bildungsmodell braucht neue Lehrer. Offensichtlich passt Lehrer H. nicht in das neue System. Bei Lehrer H. gingen bekanntlich alle Kinder gerne zur Schule, obwohl sie nicht jeden Tag das lernen konnten, auf was sie gerade Lust hatten. Es ist traurig, dass so kompetente Lehrer wie Lehrer H. unter dem Psychoterror der diversen Bildungsfunktionäre leiden müssen. Wer auf diese Weise mit seinen Lehrkräften umgeht, entlarvt sich selber als Bildungsfaschist. Es ist zu hoffen, dass die Basler Lehrerschaft endlich erkennt, wessen Geisteskind die neue Bildungsreform ist. Orwell lässt grüssen!

  4. Klartext says:

    Die Aufzeichnung der “Exploration” mit dem staatlichen Notfallpsychiater Dr. Markus Spieler ist ziemlich aufschlussreich. Es zeigt wie die Elite mit Arglist, Täuschung und Betrug die sog. Untertanen beherrscht: Sachverhalte werden vorsätzlich verdreht, psychische Krankheiten erfunden und verlogene Akten produziert. Wer keinen Zeugen hat, ist dieser sog. “psychosozialen Kontrolle” hilflos ausgeliefert. Es ist Lehrer H. hoch anzurechnen, dass er auch in bedrohlichen Situationen immer einen kühlen Kopf behält und sich von den diversen Staatsfunktionären nicht austricksen lässt. Aus der Sicht der Funktionäre gibt es natürlich kein Mobbing und keine Verschwörungen. Im staatlichen “Neusprech” spricht man von sog. “Amtshilfe” mit deren man “Querulanten” “therapieren” kann. Allerdings wollen sich nicht alle “Untertanen” “helfen” lassen. Wenn Behörden ihr arglistiges Vorgehen übertreiben, kann es manchmal zu Vorkommnissen führen, die als sog. “Amokläufe” bezeichnet werden. Auch die kontrollierten Medien haben ihre Funktion in diesem bösen Spiel: Die Hintergründe der blutigen Verzweiflungstaten, werden sorgfältig ausgeblendet, die gesamte Schuld den “Amokläufern” zugewiesen.

  5. Justitia says:

    Es gibt keine Verschwörungen, kein Staatsmobbing, kein Verwaltungsmobbing, keinen Behördenfilz und keine Behördenmafia! Es gibt nur uneinsichtige, paranoide Querulanten, die nicht einsehen wollen, dass sie unter Schizophrenie leiden!

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