Mit Schreiben vom 15.8.06 versucht der Erste Staatsanwalt Dr. Thomas Hug vorsätzlich Tatsachen zu schaffen, die keine sind:
„Am 11. August 2006 hat Frau Gaby Jenö Anzeige gegen Sie wegen Drohung erstattet. Konkret machte sie geltend, Sie hätten im Zusammenhang mit einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung geäussert, Sie fühlten sich wie Günther Tschanun, Da dieser seinerseits als Folge einer Auseinandersetzung mehrere Personen erschossen hatte, fühlte sich die Anzeigestellerin durch ihre Worte konkret bedroht.“
Tatsache ist, Lehrer H. hat sich nie wie Günther Tschanun gefühlt und daher auch nie solche „Worte“ gebraucht. Wie kommt OS Rektorin Gaby Jenö überhaupt auf die Idee, sich über die Gefühle von Lehrer H. zu äussern, obwohl sie während der Sommerferien 06 kein einziges Gespräch mit ihm geführt hat?
Die Antwort ist einfach. Bereits am 6.7.06 stellte OS Rektorin Gaby Jenö in einem Schreiben an Amtsarzt Dr. Marc Meier Lehrer H. völlig haltlos als potentiellen Gewalttäter dar. Wörtlich schreibt sie:
„Ich bitte Sie, diesen Fall als dringend einzustufen, dies auch weil ernstzunehmende Drohungen gegenüber dem involvierten Personenkreis und Suiziddrohungen von H. geäussert wurden.“
Mit diesem Schreiben versucht auch OS Rektorin Gaby Jenö Tatsachen zu schaffen, die keine sind. Nie hat Lehrer H. Drohungen ausgesprochen, ausser dass er sich mit juristischen Mitteln gegen die vom Erziehungsdepartement losgetretene Mobbing-Kampagne wehren werde. Es ist bezeichnend, dass die Täterschaft immer wieder von angeblichen Drohungen spricht, ohne aber den konkreten Wortlaut der sog. Drohungen benennen zu können.
Lehrer H. gibt zu, bei seinen Internet-Recherchen zum Thema Mobbing auf den Namen des Mobbing-Opfers Günther Tschanun gestossen zu sein. Aus dieser Tatsache eine Strafanzeige zu konstruieren und Lehrer H. mit einer Sondereinheit auf brutalste Art und Weise zu verhaften, um ihn nachher in der Basler Zeitung medienwirksam als „gefährlichen Lehrer“ zu präsentieren, ist nicht akzeptabel.
Nach sorgfältigem Studium sämtlicher Akten, die mir Lehrer H. freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, komme ich zum Schluss, dass Lehrer H. in einer massiven Mobbing- und Verleumdungskampagne aufs Übelste diffamiert und verunglimpft worden ist. Der Plan von OS Rektorin Gaby Jenö Lehrer H. mittels „Behördenfilz“ in einen psychisch kranken IV-Fall zu verwandeln, ist aber offensichtlich gründlich gescheitert.
Die von Lehrer H. angestrengten Strafverfahren gegen die bekannte Täterschaft lagern unterdessen seit mehreren Monaten bei der Rekurskammer des Basler Strafgerichts. Die zuständige Gerichtspräsidentin verfügte am 6.11.08, Lehrer H. mitzuteilen, dass die beiden Präsidenten der Rekurskammer in einem Turnus von jeweils 14 Tagen auch als Haftrichter eingesetzt seien, dass sie zudem zur Beurteilung von mindestens 50 bis 60 Strafgerichtsfällen eingesetzt würden und sie überdies noch zahlreiche Rekursverfahren zu bearbeiten hätten. Letztere würden nach dem Datum des Eingangs behandelt. Es verstehe sich von selbst, dass jeder der Rekurrenten seinen eigenen Rekurs prioritär behandelt haben möchte, dies sei jedoch nicht möglich.
Wer die Urteile der Personalrekurskommission, des Appellationsgerichts und des Bundesgerichtes liest, kann sich zusammenreimen, wie der Behördenfilz funktioniert. Offiziell duldet der Arbeitgeber Basel-Stadt kein Mobbing. In Tat und Wahrheit wird Mobbing vom Behördenfilz vorsätzlich totgeschwiegen. Dank dem Internet werden die Täter aber entlarvt.
Nicht die Lehrer werden unter Regierungsrat Eymann gemobbt, sondern Eymann wird von Cyber-Kriminellen grundlos attackiert. So möchte es immerhin Peter Knechtli von onlinereports sehen. Dank den Recherchen von Peter Knechtli werden die Cyber-Kriminellen enttarnt. Sogar Photos sollen sie aus dem Netz gestohlen haben. Da kommt beim Staatsanwalt Beat Voser Freude auf. Bald gibt es in Basel-Stadt eine “effiziente Direktüberwachung”, dann hat Peter Knechtli wieder das Monopol im sog. Online-Journalismus. Alles muss seine Ordnung haben!
Heute hat es endlich auch die BaZ gemerkt, dass der Grossteil der Basler Lehrer ausgebrannt ist. Die Verantwortung dafür tragen Departementsleiter Dr. Christoph Eymann und sein Ressortleiter Hans Georg Signer. Signer bagatellisiert gegenüber der BaZ die Fakten mit beschönigenden Worten. Man solle die Situation nicht “dramatisieren” und den Berufsstand nicht “pathologisieren”. Dass die Situation in Wirklichkeit allarmierend ist, davon möchte auch Regierungsrat Eymann nichts wissen. Er fühlt sich angeblich als Opfer einer Cyber-Mobbing-Kampagne. Wer so viel Realitätsverlust an den Tag legt, wie diese beiden Staatsfunktionäre, sollte sich dringendst psychiatrisch begutachten lassen.
Der diktatorische Führungsstil der Staatsfunktionäre aus dem ED macht die Psyche der Basler Lehrerinnen und Lehrer krank. Die Situation ist tatsächlich alarmierend. Die Rahmenbedingungen an der Volksschule werden immer enger. Fremdsbestimmung dominiert die gute Schulstube. Die Regelklassen sind so heterogen, dass nicht mehr vernünftig unterrichtet werden kann. Lehrkräfte werden zu Befehlsempfängern und der Wasserkopf der Kontrolleure wird mit sog. Leitungsstrukturen übermässig aufgeblasen. Die Entmenschlichung des Schulunterrichts ist sowohl für Kinder als auch für Lehrkräfte gesundheitsschädigend. Die Obrigkeit will eine Gesellschaft von Befehlsempfängern heranzüchten. Ich empfehle jeder frustrierten Lehrkraft unter einem Pseudonym einen blog zu eröffnen und eigenen Erfahrungen zu veröffentlichen. Die ED-Funktionäre fürchten die Transparenz wie der Teufel das Weihwasser. Es ist höchste Zeit für eine unblutige Internet-Revolution! Eröffne noch heute deinen blog!